Ich geb’s zu…
Ich hab früher als gedacht, Kürbis ist nur was für die Dekoration an Halloween. So ein netter Gruselkopf, der viel zu schnell schimmelt, neben der Chrysantheme. Aber hey – Spoiler: Kürbis ist nicht nur hübsch, sondern Kürbis Rezepte sind auch verdammt lecker, gesund und ein echter Gamechanger bei Insulinresistenz und Prädiabetes (und ich liebe Kürbis mehr als mein Mann es tut, trotzdem gibt es Kürbis hier jede Woche). Aber weißt du, was das Beste ist? Der Herbst schmeißt dir gefühlt tonnenweise geniales Gemüse vor die Füße – nicht nur Kürbis. Wir müssen es nur nutzen!
Warum Herbstgemüse bei Insulinresistenz dein bester Freund ist
Herbstgemüse wie Kürbis, Pastinake, Rosenkohl & Co. sind nicht nur cozy Comfort Food – sie liefern dir auch:
- Ballaststoffe, die den Blutzuckeranstieg abfedern wie ein Airbag
- Antioxidantien, die chronische Entzündungen runterregeln (yes please!)
- langsam verdauliche Kohlenhydrate, die dich lange satt halten
- Vitamine & Mineralstoffe wie Beta-Carotin (hello, schöne Haut!), Magnesium und Zink
Besonders Kürbis hat’s in sich – egal ob Hokkaido, Butternut oder Spaghetti-Kürbis. Und: Er lässt sich so vielseitig zubereiten, dass selbst Kürbis-Muffel schwach werden (also mein Mann). 🧡
Kürbis Ideen für deinen Blutzucker: 3 einfache & geniale Rezepte
1. Cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch & Curry
Klassiker – aber mit Pfiff! Diese Kürbissuppe mit Kokosmilch wärmt dich von innen, schmeckt exotisch und ist komplett ohne Blutzuckerschock.
Du brauchst:
- 500 g Hokkaido-Kürbis (muss nicht geschält werden – juhu!)
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 TL Kokosöl
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
- 300 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Currypulver
- Salz, Pfeffer, etwas Limettensaft
So geht’s:
- Kürbis würfeln, Zwiebel & Knobi hacken.
- In Kokosöl anbraten, Currypulver dazu – rösten für das Aroma!
- Mit Brühe ablöschen, 15 Min. köcheln lassen.
- Kokosmilch dazu, pürieren, abschmecken – fertig!
👉 Tipp: Mit gerösteten Kürbiskernen oder Hanfsamen toppen für Crunch und gesunde Fette. Kombiniere die Suppe mit Garnelenspießen, das bringt extra Protein – so bleibt dein Blutzucker stabil!
2. Ofengerösteter Butternut-Kürbis mit Feta & Zimt
Butternut Kürbis Rezepte haben diese samtige, fast süße Note – perfekt als blutzuckerfreundliche Beilage oder Hauptgericht.
Du brauchst:
- 1 Butternut-Kürbis
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Zimt
- 100 g Feta
- 1 Handvoll Walnüsse
- Frische Petersilie
So geht’s:
- Kürbis schälen, entkernen, in Spalten schneiden.
- Mit Öl & Zimt vermengen, auf ein Blech geben.
- Bei 180 °C ca. 25 Min. backen.
- Feta & Walnüsse drüber, nochmal 5 Min. backen.
- Mit Petersilie bestreuen – sooo gut.
👉 Dazu passt: Ein Klecks griechischer Joghurt mit Zitrone & Knoblauch.
Wir erinnern uns: Für einen stabilen Blutzucker kombinieren wir Kohlenhydrate immer mit Proteinen. Hier kommt der Feta ins Spiel. Wenn du keinen Feta machst, kannst du ihn mit anderen proteinreichen Käsesorten ersetzen oder griechischen Joghurt oder Skyr nehmen.
3. Spaghetti Kürbis Rezept mit Linsenbolognese
Spaghetti-Kürbis ist der TikTok-Star unter den Kürbisarten – und zurecht. Er sieht aus wie Pasta, hat aber kaum Kohlenhydrate und dafür jede Menge Nährstoffe. Und er ist lecker – sehr lecker um genau sein.
Du brauchst:
- 1 Spaghetti-Kürbis
- 1 Dose gehackte Tomaten
- 1 kleine Möhre
- 1/2 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 100 g rote Linsen
- 1 TL italienische Kräuter
- 1 TL Olivenöl
So geht’s:
- Kürbis halbieren, entkernen, mit etwas Öl bestreichen & bei 200 °C ca. 40 Min. backen.
- Währenddessen die Bolognese kochen: Zwiebel, Möhre, Knobi andünsten, Linsen & Tomaten dazu, 15–20 Min. köcheln.
- Kürbis mit einer Gabel auskratzen (es entstehen spaghettiartige Fasern).
- Mit Bolo toppen, ggf. mit Hefeflocken oder Parmesan – wow!
👉 Proteinreich, sättigend, low carb – ein Spaghetti Kürbis Rezept zum Verlieben.
Hinweis: Die Backzeit varriert stark je nach Größe des Kürbisses. Prüfe regelmößig, ob er weich ist. Du kannst ihn übrigens auch in der Mikrowelle machen.
Übrigens: nur weil du Insulinresistenz oder Prädiabetes hast, heißt das nicht, dass du nie wieder Nudeln essen darfst! In unserem Pasta Guide zeigen wir dir, wie du Kohlenhydrate clever ausbalanciert, sodass du langfristig deinen Blutzucker senken kann – ohne Verzicht auf dein Lieblingsgericht!
Fun-Fact: 🎃
Wusstest du, dass Kürbis botanisch gesehen eine Beere ist? Wir essen also sozusagen eine Riesenbeere. Und wir wussten ja immer, dass Beeren gesund sind, richtg?
Weitere Kürbis Ideen für deinen Mealplan
Wenn du jetzt auf den Geschmack gekommen bist – hier ein paar Extra-Kürbis-Quickies:
- Kürbis-Hummus (Kichererbsen + Kürbis + Tahini)
- Low Carb Kürbis-Porridge mit Zimt & Chiasamen
- Kürbis-Waffeln aus Mandelmehl (hello, Sonntag!)
- Kürbis-Gnocchi mit Salbei-Butter (blutzuckerfreundlich, wenn du sie selbst machst)
Diese Herbstgemüse sind echte Blutzucker-Booster (und keine Zuckerbombe!)
Der Herbst bringt nicht nur Kürbis – sondern ein ganzes Gemüse-Karussell voller bunter Sorten, die du easy in deinen Alltag einbauen kannst. Viele davon landen viel zu selten auf dem Teller, obwohl sie gerade bei Insulinresistenz und Prädiabetes eine super Kombi aus wenig Zucker, viel Ballaststoffen, Antioxidantien und Mikronährstoffen bieten. Hier kommen meine Lieblinge – mit kleinen Kochideen für den Alltag:
Rote Bete – die heimliche Heldin
Warum sie so gut ist:
Enthält Betain, das Entzündungen senkt, und Nitrat, das die Gefäße schützt. Der Blutzucker bleibt stabil, weil sie langsam verwertet wird.
So schmeckt sie am besten:
- als Ofengemüse mit Rosmarin & Feta
- roh geraspelt im Salat mit Apfelessig
- als Rote-Bete-Hummus mit Sesamcracker
👉 Mealprep-Hack: Gekocht & gewürfelt hält sie im Kühlschrank 4–5 Tage und peppt jede Bowl auf!
Pastinake – Omas Wurzelgemüse reloaded
Warum sie so gut ist:
Pastinaken enthalten resistente Stärke – ein echtes Prebiotikum, das deine Darmflora liebt. Und ein gesunder Darm hilft beim Blutzuckermanagement!
So schmeckt sie am besten:
- als cremige Suppe mit Thymian
- im Ofen mit Olivenöl & Knoblauchchips
- als „Pommes“ aus dem Airfryer mit Mandelmus-Dip
👉 Bonus: Pastinaken sind super für Kinder geeignet – leicht süßlich, aber ohne Zuckerschock.
Rosenkohl – bitter, aber brilliant
Warum er so gut ist:
Die Bitterstoffe helfen, die Leber zu entlasten und die Fettverbrennung zu aktivieren. Außerdem: viel Vitamin C + wenig Kohlenhydrate = Blutzuckerfreund deluxe.
So schmeckt er am besten (wirklich!):
- halbiert und geröstet mit Balsamico & Speck (oder Räuchertofu)
- in einer Pfanne mit Ghee, Apfelstückchen & Walnüssen
- als Rosenkohlchips aus dem Ofen (besser als Chips!)
👉 Tipp: Tiefgekühlt ist er oft günstiger – einfach auftauen, halbieren, rösten.
Topinambur – der heimliche Sattmacher
Warum sie so gut ist:
Topinambur enthält Inulin, das den Blutzucker senkt, die Verdauung ankurbelt und gleichzeitig lange satt macht – ohne Heißhungerattacken.
So schmeckt’s:
- als Püree mit Knoblauch & Muskat
- in Kombination mit Kartoffel in Suppen
- roh geraspelt im Salat – knackig & nussig!
👉 Achtung: Wenn du’s nicht gewohnt bist, langsam steigern – kann anfangs zu Blähungen führen (aber hey, das gibt sich!).
Karotten – aber bitte richtig kombiniert
Warum sie trotzdem dazugehören:
Karotten enthalten zwar etwas mehr Zucker, haben aber eine niedrige glykämische Last – und in Kombination mit Fett (z. B. Olivenöl, Nüssen, Feta) wirken sie stabilisierend auf den Blutzucker.
So geht’s:
- geröstet mit Kreuzkümmel & Tahini-Dressing
- als Karottenkuchen-Overnight-Oats (mit Zimt, Chia, Nüssen)
- als bunte Ofensticks mit Dip für Kids
👉 Küchentipp: Je länger du Karotten kochst, desto höher steigt der glykämische Index – lieber bissfest garen oder roh verwenden.
Sellerie (Knollen- und Stangensellerie)
Warum er unterschätzt ist:
Sellerie wirkt basisch, ist voller Antioxidantien und unterstützt die Leber bei der Entgiftung. Das hilft indirekt auch deinem Stoffwechsel und deiner Insulinsensitivität.
So geht’s:
- als cremiges Selleriepüree (anstatt Kartoffeln!)
- roh mit Hummus oder Guacamole
- in der Suppe als Geschmacks-Booster
👉 Probiere unbedingt Sellerieschnitzel – paniert mit Mandelmehl & Ei, dann in die Pfanne. Next level comfort food!
Mini-Rezepte zum Abspeichern:
- Herbstgemüse-Ofenblech: Rote Bete, Pastinake, Kürbis, Rosenkohl, Zwiebel in Spalten schneiden, mit Olivenöl, Rosmarin, Meersalz & Kreuzkümmel rösten.
Dazu: ein Dip aus griechischem Joghurt & Tahini oder Hüttenkäse mit frischer Zitrone.
→ Ideal für Mealprep + Lunchbox! - Low-Carb-Gemüsepfanne: Sellerie, Zucchini, Spinat & Karotten mit Ghee anbraten, Kurkuma & Pfeffer dazu, zum Schluss 2 Eier drüber.
→ Perfektes Frühstück für den Blutzucker.
Herbstgemüse ist deine Wärmflasche für innen
Die Natur ist nicht doof – sie gibt dir im Herbst genau das, was du brauchst: wärmendes Soulfood, das dich stärkt, deinen Blutzucker balanciert und dich satt macht ohne zu belasten. Wenn du’s richtig kombinierst (immer schön mit Fett + Protein), musst du weder auf Geschmack noch auf Abnehmerfolge verzichten.
👉 Also ab auf den Wochenmarkt, Kürbis in den Korb, Sellerie unters Kind und los geht’s!
Und wenn du immer noch nicht sicher bist, was du jetzt noch essen kannst: Unser Ernährungsplan Blutzucker senken gibt dir einen Einblick, wie du Gerichte blutzuckerfreundlich zusammenstellst. Darin findest du einen Plan für volle 5 Tage inklusive Rezepte, Einkaufsliste und Meal Prep Tipps.
Hier kannst du den Ernährungsplan für 0 Euro anfordern
Achtung, Blutzuckerfalle! Diese Herbstklassiker können dich aus der Balance bringen
1. Pumpkin Spice Latte – Zucker im Becher
Er sieht so harmlos aus. Instagrammable. Cremig. Und dann… der Schock, wenn man mal genauer hinsieht.
Ein Pumpkin Spice Latte von bekannten Ketten enthält oft über 30 g Zucker – das entspricht 7–8 Stück Würfelzucker. Und du hast noch nicht mal was gegessen.
Besser: Mach dir deinen eigenen Pumpkin Spice Latte mit einem zuckerfreien Pumpkin Spice. Ich nutze am liebsten diese Gewürzmischung*. Ist auch toll zum Backen, nicht nur im Pumpkin Spice Latte.
2. Laugengebäck auf dem Herbstmarkt
Klingt nach „herzhaft“, ist aber eine echte Kombi-Falle: viel Weißmehl, schnelle Kohlenhydrate, null Ballaststoffe. Resultat? Schneller Blutzuckeranstieg + schneller Hunger. Das wollen wir jetzt wirklich nicht.
Besser: Snacke vorher eine Handvoll Nüsse oder nimm dir selbst etwas mit – z. B. ein Mini-Wrap aus Vollkorn und Hummus.
3. Zimtige Kuchen, Apfelstrudel, Zwetschgendatschi…
Oma backt mit Liebe. Und Zucker. Viel Zucker. Was Apfelstrudel, Crumbles & Datschi gemeinsam haben? Obst + Weißmehl + Zucker = Triple-Wumms auf den Blutzucker. Selbst Zwetschgen (eigentlich super) verlieren ihre Blutzuckerfreundlichkeit, wenn sie auf einem Hefeteig thronen.
Besser:
- Verwende Mandelmehl, Erythrit oder Kokosblütenzucker
- Iss Obstkuchen immer mit Quark, Joghurt oder Skyr – das Protein puffert!
- Oder probier meinen blutzuckerfreundlichen Pflaumen-Blechkuchen
4. Apfelsaft & heiße Säfte
Im Herbst denkt man oft: „Ach, ich gönn mir was Gesundes – einen heißen Apfelsaft mit Zimt!“
Aber: Fruchtsäfte sind quasi flüssiger Zucker. Keine Ballaststoffe und viel zu schnell aufgenommen. Leider.
Besser:
- Trinke Wasser mit Apfelessig & Zimt für den Herbstflair
- Oder mach dir einen ungesüßten Punsch aus Kräutertee, Zimtstange, Nelken & einem Spritzer Zitrone
5. Deftige Aufläufe – mit Kartoffel und Käse obendrauf
Herbstzeit ist Auflaufzeit – aber viele Klassiker bestehen aus Kartoffeln, Mehlschwitze, Sahne & Käse. Viel Stärke, viel Fett – aber leider kaum Ballaststoffe oder Proteine.
Besser:
Mach deinen Auflauf mit:
- Kürbis, Sellerie, Pastinake statt Kartoffeln
- Linsen oder Tofu für extra Protein
- Mandelmilch + Hefeflocken statt Sahne & Käse
→ Blutzuckerfreundlich & trotzdem Comfort-Food pur!
6. „Herbstgesund“ – aber tückisch: Honig, Datteln, Ahornsirup
Sie haben diesen „gesunden“ Touch – aber Zucker bleibt Zucker, auch wenn er im Wald stand. Viele Clean Eating-Rezepte im Herbst arbeiten mit Datteln oder Honig – das kann deinen Blutzucker genauso belasten wie weißer Zucker. Natürlich wollen wir keinen Industriezucker, aber dennoch solltest du auch pflanzlichen Zucker nur in Maßen genießen.
Besser:
- Verwende Erythrit, Xylit oder kleine Mengen Dattelmus
- Kombiniere immer mit Fett oder Protein
- Und iss solche Sachen eher nach dem Essen, nie auf nüchternen Magen!
FAQ – Deine Fragen zum Thema Kürbis & Blutzucker
❓Darf ich mit Insulinresistenz überhaupt Kürbis essen?
Yes! In Maßen und in Kombination mit Fett & Protein (z. B. Nüssen, Feta, Kokosmilch). So steigt dein Blutzucker nicht steil an. und du kannst trotzdem von den tollen Nährstoffen vom Kürbis profitieren.
❓Welcher Kürbis ist am gesündesten?
Hokkaido und Butternut sind super – sie haben viele Ballaststoffe und wenig Zucker. Spaghetti-Kürbis ist low carb und ideal für Abendgerichte.
❓Wie lagere ich Kürbis richtig?
Ganz, kühl & trocken – hält Wochen! Angeschnittenen Kürbis abdecken und im Kühlschrank lagern (max. 5 Tage).
❓Eignet sich Kürbis zum Abnehmen?
Auf jeden Fall – wenig Kalorien, gute Sättigung, super für Mealprep. Kürbis ist dein Freund beim Kaloriendefizit.
❓Kann ich Kürbis einfrieren?
Ja! Gekocht oder roh gewürfelt. Hokkaido kannst du sogar mit Schale einfrieren. Das ist super praktisch für stressige Tage (und Mamas)!
Fazit: Kürbis ist nicht nur Herbst – er ist Gemütlichkeit!
Du musst nicht verzichten – aber du darfst bewusst genießen.
Der Herbst ist wie ein gemütlicher Netflix-Abend: Verführerisch, kuschelig… aber man verliert leicht das Maß. Gerade bei Insulinresistenz und Prädiabetes ist es wichtig, nicht in die „Herbst hat so viele gesunde Sachen“-Falle zu tappen – denn oft versteckt sich Zucker in genau diesen Sachen.
👉 Kleiner Reminder an dich: Du darfst alles essen – aber dein Körper liebt es, wenn du klug kombinierst. Und hey: Dein Blutzucker wird es dir danken, indem er dich satt, klar im Kopf & ohne Heißhunger durch die kalte Jahreszeit bringt. Das ist doch auch was Schönes, oder?
*Diese Seite enthält Affiliate-Links für Produkte, die ich verwende und liebe. Wenn du auf einen Link klickst, verdiene ich möglicherweise etwas Kaffeegeld. Als Amazon Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Ich verspreche, für dich bleibt der Preis gleich und du hast keinerlei Nachteil davon.









